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Autopathie2018-09-06T02:10:59+00:00

Autopathie mit Speichel, Atem oder Prana

Eine faszinierende Behandlungsmethode ist die Autopathie. Sie fusst auf uraltem, aber kaum bekanntem Wissen aus Indien. Es gibt darüber nur wenige, eher einsilbig verfasste Hinweise in etwa einer handvoll Quellen. Die Autopathie wurde vom tschechischen Homöopathen Jiri Cehovsky vor rund zwei Jahrzehnten quasi wiederentdeckt und zur heutigen Behandlungsform entwickelt. Seither entwickeln Cehovsky und andere Therapeuten sowie Selbstanwender das Verfahren stetig weiter. Die dokumentierten Behandlungserfolge vielfältigster Symptome auf Cehovskys Internetseite sind zahlreich.

Anwendungsgebiete sind beispielsweise Erkrankungen der Atemwege, geschwächtes Abwehr- und Immunsystem, Verdauungsprobleme, Depression und viele weitere Unpässlichkeiten. Autopathie wirkt nicht auf materieller Ebene sondern auf feinstofflicher.

Autopathie weist gewisse Analogien mit der Homöopathie auf, ist aber trotzdem ein eigenständiges Behandlungsverfahren, das auf der Anwendung von homöopathisch verdünnten Präparten aus dem eigenen Speichel, dem Atem oder Prana besteht. Um die energetische Wirkung der Präparate mit Speichel oder Atem zu steigern, werden sie vor der Verdünnung rund eine Minute lang abgekocht. Die Art des Präparats, ob mit Speichel, Atem oder Prana, wird im Rahmen der Beratung bei mir mit dem Muskeltest ermittelt ebenso die genaue Potenzierung (=Verdünnung).

Die autopathische Flasche (siehe auch unten) braucht es zur Herstellung des Präparats. Du kannst sie bei mir kaufen. Eine genaue Anleitung, wie du die Flasche handhaben sollst und zu Hause das jeweilige Präparat selber hergestellen kannst, gebe ich dir mit. Es ist alles relativ einfach; selbst Kinder können es. Einige wichtige Grundregeln solltest du strikt beachten, damit du dein optimales Präparat erhältst.

Die Häufigkeit der Anwendungen testen wir auch mit dem Muskeltest aus. Aus Faustregel gilt: Am Anfang einer Behandlung je nach Symptom häufiger (z. B. die ersten sechs Tage täglich, danach einmal wöchentlich und später vielleicht noch einmal im Monat). Es lässt sich immer wieder neu austesten und so die Behandlung optimieren. Die Verdünnung eines Präparats ist abhängig vom Alter und der gesundheitlichen Konstitution der Anwenderin oder des Anwenders. Normalerweise beginnt man mit einer niedrigen Verdünnung, die mit der Zeit gesteigert wird.

Autopathie kann jeder für sich zu Hause durchführen. Für die Selbstanwendung braucht es die autopathische Flasche, einen kleinen Gasbrenner für abgekochte Präparate mit Speichel oder Atem, und für den Durchflussprozess der Potenzierung ist sauberes Quellwasser oder Hahnen- bzw. Trinkwasser nötig. Das Wasser muss unbedingt frei von Kohlensäure, Chlor oder Fluor sein, und der Mineraliengehalt sollte so niedrig wie möglich sein, da die erwähnten Stoffe sonst die Wirkung des Präparats schwächen oder ganz zerstören würden. Das fertige Präparat in der Wirbelkammer der Flasche trägst du im Bereich deines Stirnchakras auf.

Bei der Herstellung von Prana-Präparaten ist das Verfahren etwas spiritueller. Es braucht einen guten Mundschutz und allenfalls Hygienehandschuhe. Aber es geht ohne Abkochen. Die verdünnte Flüssigkeit lässt du in der Flasche und hältst sie lediglich minutenlang vor deine Stirn hin, ohne dass das Glas diese berührt.

Mit Mundschutz und Hygienehandschuhen kannst du ausnahmsweise auch ein Präparat für jemanden herstellen, der aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage ist, es selbst zu tun. Ansonsten gelten folgende Grundsätze: Du stellst dein Präparat selber her. Niemand ausser dir, auch nicht dein Partner, deine Partnerin oder die Katze, hat sich in der Zeit der Herstellung im Raum aufzuhalten, wo du die Autopathie gerade druchführst. Damit vermeidest du, dass fremde, störende Informationen ins Präparat gelangen könnten.

Die Autopathie eignet sich für jeden, der seine Gesundheit verbessern möchte. Es sind keine Kontraindikatoren im Zusammenhang mit Autopathie bekannt. Das aus der Homöopathie bekannte Phänomen der Erstverschlimmerung kann auch bei der Autopathie auftreten, muss aber nicht. Das Verfahren kann problemlos mit jeder andern Behandlungsform (z. B. schulmedizinischer Art) ergänzend kombiniert werden, ohne dass Komplikationen wegen der Autopathie zu erwaretn wären, da diese, wie schon erwähnt, gänzlich auf feinstofflicher, das heisst auf „nicht-materieller“ Ebene ansetzt und wirkt.

Es ist empfehlenswert, ein autopathisches Tagebuch zu führen, die Anwendungsdaten und später die eigenen Beobachtungen darin zu notieren. Das ist hilfreich, um die langzeitlichen Behandlungsfortschritte nachzuvollziehen; denn die Leute neigen natürlicherweise dazu, unangenehme Dinge bald zu vergessen, und meinen dann in der Folge, mit der Autopathie habe sich eigentlich nichts verbessert. Schaust du dann nach, siehst du, dass das nicht so ist. In dem Tagebuch notierst du am Anfang der Behandlung die Ziele, die du für dich erreichen möchtest (z. B. Gesundheit, Ausgeglichenheit, reine Haut usw.). Danach schreibst du die körperlichen und psychischen Unpässlichkeiten oder Veränderungen auf, die du mit der Zeit beobachtest (Kopfweh, Hautauschlag, Fieber, Übelkeit, Glücklichsein usw.).

Wenn du dich intensiver mit der Autopathie und der Philosophie dahinter beschäftigen möchtest, empfehle ich dir, die beiden Bücher von Jiri Cehovsky zu lesen: „Speichel, der heilende Saft“ (antiquarisch erhältlich) und „Gesund mit Autopathie“ (im Internet oder im Buchladen bestellbar); ausserdem findest du auf Cehovskys Webseite autopathie.de viele weitere Informationen über das Thema mit Beschreibungen der verschiedenen Herstellungsverfahren und zahlreichen Erfahrungsberichten von Leuten, die Autopathie anwenden.

Die autopathische Flasche

Autopahtische Flasche. Foto: Autor.

Autopahtische Flasche. Foto: Autor.

Vor einigen Jahren entwarf Jiri Cehovsky die autopathische Flasche, um allen Anwendern ein Instrument in die Hand zu geben, mit dem sie in den eigenen vier Wänden ihr Präparat herstellen können. Diese Spezial-Flasche wird in Tschechien produziert und besteht aus hitzebeständigem Laborglas.

Die Flaschen werden in einem luftdichten Plastikbeutel versiegelt abgepackt und sind umhüllt von einer stabilen Kartonschachtel. Jeder Verpackung liegt ein Zettel mit einer Beschreibung in deutscher Sprache bei, wie Präparate aus abgekochtem Atem herzustellen sind. Die Anleitungen für die anderen autpatischebn Mittel sind auf Cehovskys Internetseite und in seinem Buch „Gesund mit Autopathie“ zu finden.

Eine Flasche kann, was die Erfahrungen aus der Praxis zeigen, höchstens drei Monat lang verwendet werden. Danach ist sie im Müll zu entsorgen. Denn Glas hat, was auch von der Produktion von Homöopathika her bekannt ist, ein Gedächtnis und speichert gewissermassen die Informationen der darin hergestellten Präparate. Nach drei Monaten wären diese Alt-Informationen für die Weiterverwendung der Flasche hinderlich. Sie würden wie eine Verunreinigung jedes weiteren darin produzierten Präparats wirken. Daher braucht es nach drei Monaten eine neue Flasche selbst dann, wenn eine Flasche nur einmal verwendet worden ist.

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